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| Quo vadis, C++? |
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| Montag, den 19. Oktober 2009 um 19:37 Uhr |
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Es gibt mittlerweile wohl so einige hundert Programmiersprachen, aber es gibt nur wenige von denen man wirklich behaupten kann sie seien populär. Der TIOBE Programming Community Index (TPCI), ermittelt vom niederländischen Unternehmen Tiobe Software, wertet seit einigen Jahren jeden Monat die weltweite Zahl von Programmierern, Sprachschulungen und weiteren Angeboten aus und veröffentlicht diese in einer Statistik. Der Index erfasst nicht die Zahl des weltweit verfügbaren Codes und äußert sich auch nicht zu den Stärken und Schwächen einzelner Programmiersprachen. Glaubt man diesem Index, so sind im Oktober 2009 die Programmiersprachen Java mit einem Rating von ca. 18.7% und C mit 16.9% nach wie vor die Spitzenreiter, gefolgt von der aufstrebenden Skriptsprache PHP. C++ befindet sich mit einem Anteil von 9.9% auf Rang 4. Microsofts C# legt zwar seit dessen Erscheinungsjahr 2001 Jahr für Jahr kontinuierlich zu und steht derzeit auf Platz 6 mit 4.4%, der firmeneigene Konkurrent Visual Basic ist aber nach wie vor weiterer verbreitet (8.7%) und steht auf Platz 5. Im Verhältnis dazu geradezu explodiert sind die Zahlen von Objective-C, der primären Sprache für das Cocoa-API unter Mac OS X und für die freie, plattformübergreifende und objektorientierte API GNUstep: im Oktober 2008 rangierte Objective-C noch auf Platz 49, ein Jahr später liegt es bereits auf Rang 13, Tendenz steigend.
Schon seit geraumer Zeit mache ich mir auch so meine Gedanken wohin die Reise wohl gehen wird. Wie sieht die Zukunft der Programmiersprachen, speziell C++, aus? Auch auf der von mir besuchten SEACON 2009 gab es eine Fishbowl zum Thema "Die Zukunft der Programmiersprachen". Welche Bedeutung wird C++ in der Zukunft noch haben? Hier erst einmal meine grundsätzlichen Gedanken:
Ich glaube, das C++ noch über viele Jahre eine signifikante Rolle in der anspruchsvollen Software-Entwicklung spielen wird. Ich glaube aber auch, das für viele Anwendungsfälle andere Sprachen genauso gut oder sogar besser geeignet sind. Mein Statement: Die Wahl der geeigneten Programmiersprache Es gibt also nicht die Programmiersprache, sondern höchstens die, die für den jeweiligen Einsatzzweck die am besten passendste ist. Wie denken Sie, werte Leser, darüber? Kommentare ausdrücklich erwünscht. |



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Jeder kennt vielleicht die kontroversen Diskussionen, welches Betriebssystem denn nun das Beste sei: Microsoft Windows, Linux oder Mac OS? Derartige Diskussionen werden häufig sehr leidenschaftlich, man könnte mitunter sogar sagen: fundamentalisch, geführt. Es scheint kaum möglich zu sein, sich diesem Thema objektiv, befreit von irgendwelchen Betriebssystem-Ideologien, zu nähern. Meiner bescheidenen Meinung nach gibt es nicht das Betriebssystem, sondern höchstens das, welches für den jeweiligen Einsatzzweck das am besten passendste ist. Ein ähnliches Verhalten ist aber auch bei den glühenden Verfechtern von bestimmten Programmiersprachen zu beobachten, die sog. Language Wars. Hardcore C++-Entwickler rümpfen über Java-Programmierer nur verächtlich die Nase und stempeln Java als "Kiddie Sprache" ab, wogegen die Java-Apologeten es als vollkommen rückständig ansehen, das C++'ler ihren Speicher und ihre Ressourcen immer noch selber verwalten müssen.
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